Verein zur Förderung der Ambulanten Chirurgie

e.V.




Verein zur Förderung der Ambulanten Chirurgie


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Die moderne ambulante Anästhesie ermöglicht oft überhaupt erst, einen chirurgischen Eingriff ambulant durchführen zu können.

Ambulante Anästhesie

Am 16.10.1846 konnte der  Zahnarzt Dr. W. T. G. Morten die narkotisierende Wirkung von  Schwefeläther durch Inhalation bei einer Operation am Massachusetts  General Hospital  beweisen. Als das Messer die Haut des Patienten durchtrennte gab es, wie bei solchen Prozeduren und Operationen  „selbstverständlich“, keine Schmerzreaktion des schlafenden Patienten!  Mit dem begeisterten Ausruf des operierenden Chirurgen Prof. Warren: „Gentlemen, this is no humbug!“ wurde eine neue Ära in der Medizin, die Ära der schmerzlosen Operation eingeleitet.

Seither haben sich auf dieser Grundlage, Narkose durch Inhalation einer Substanz die einen schmerzfreien Schlaf auslöst, Medikamente und Methoden die in der Anästhesie  zur Anwendung kommen,  weiter entwickelt. Heute steht eine breite Auswahl an hervorragend steuerbaren Narkosemedikamenten für Allgemein- und Regionalanästhesien zur Verfügung.  Die Narkosetechnik und die Patientenüberwachungsgeräte sind auf einem zuverlässigen hohen Niveau parallel zur Entwicklung der Technik und Mikroelektronik.

Jedem  Anästhesisten stehen heute verschiedene Methoden der Vollnarkose (Patient schläft während der Operation) und der Regionalanästhesie (nur der zu operierende Körperteil wird „betäubt“), sowie eine Kombination beider Verfahren, zur Auswahl.

In Deutschland sind z.Z. ca. 2.870 Narkoseärzte in ambulanten operativen Einrichtungen tätig. In den Arztpraxen und Praxiskliniken arbeiten erfahrene, auf bestimmte Operationen spezialisierte, Operateure zusammen mit versierten Anästhesisten. Entsprechend der  Art der Operationen, den Praxisbesonderheiten, den Erfahrung der Operateure und Anästhesisten werden den Patienten zu den Operationen entsprechende Narkoseverfahren angeboten. Während in einigen Praxen ausschließlich Vollnarkosen durchgeführt werden, haben sich andere Praxen auf die Regionalanästhesie spezialisiert. Jede der Methoden hat ein eigenes Für und Wider. Egal welche Methode zur Anwendung kommt, heute kann sich jeder Patient sicher sein, dass das angebotene Anästhesieverfahren von dem durchführenden Anästhesisten absolut sicher beherrscht wird! Dennoch muss man gewähr sein, das Komplikationen ohne und mit körperlichen Folgen jederzeit möglich sind – unabhängig von dem Narkoseverfahren. Statistisch ist in Deutschland bei 140.000 Narkosen eine schwerwiegende Komplikation zu verzeichnen.

Im Vorfeld der Operation lohnt es immer sich beim Anästhesisten über das geplante Narkoseverfahren zu Informieren.  Entsprechend der Praxisspezifitäten kann er genau erklären, warum welches Narkoseverfahren zur Anwendung kommt.

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des Berufsverbandes der Deutschen Anästhesisten (BDA): www.sicher-narkose.de

Dr.med. Alexander Lieb

Facharzt für Anästhesie

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