Verein zur Förderung der Ambulanten Chirurgie

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30.03.2019

Physio- und ergotherapeutische Behandlung des CRPS

Tim Girisch | Geraer Symposium Chirurgie 2019 | 30.03.2019 | Kommunikationszentrum der Sparkasse Gera-Greiz

Über die Physio- und ergotherapeutische Behandlung referierte Tim Girisch, leitender Physiotherapeut vom Institut für Physikalische und Rehabilitative Medizin des SRH Waldklinikums Gera. In der Literatur findet sich eine Vielzahl an Empfehlungen für die Gestaltung der konservativen Behandlung eines CRPS. Diese reichen von physikalischen, physiotherapeutischen, ergotherapeutischen, bis hin zu verhaltenstherapeutisch orientierten Ansätzen. Behandlungsschemata sind nicht klar definiert, und werden sehr frei gehandhabt. Sein Institut orientiert sich an einer Behandlungshierarchie, welche die physikalischen Maßnahmen und Reflextherapien, sowie Techniken aus der Manuellen Therapie und der mobilisierenden Gelenkdrainage an erster Stelle sieht. Später folgen dann motorisch funktionelle, konditionierende und psychomotorische/motopädagogische Maßnahmen. Das Krankheitsbild bietet vier therapeutische Ansatzpunkte:

·         die individuelle Schmerzsituationen,

·         die vegetativen Dysbalancen,

·         die sehr unterschiedlichen somatischen Dysfunktionen sowie

·         die psychosomatischen Situationen.

In der therapeutischen Intervention sind die Beachtung der nozizeptiven Schwelle und die eher unterschwellige Reizsetzung  unabdingbar.  Vegetative Gegenreaktionen sollen ebenso vermieden werden,  wie eine Inhibition der muskulären Akteure  und eine emotionale und kognitive Manifestierung von Dysfunktionen durch die „Schmerz-Erwartungshaltung“.




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