Verein zur Förderung der Ambulanten Chirurgie

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01.04.2017

Ambulante Chirurgie der Weichteiltumore

Dr. med. Axel Jähnichen | 12. Geraer Symposium Ambulante Chirurgie | 01.04.2017 | Kommunikationszentrum der Sparkasse Gera-Greiz

40% der Weichteiltumoren finden sich an den Beinen, etwa  30° am Rumpf und jeweils 15% an Armen und dem Kopf-Halsbereich.  Zu den häufigsten zählen Atherome, Lipome, Fibrome, Granulome sowie das gesamte Spektrum der Hauttumoren.  Zeichen potentieller Malignität sind schnelles Wachstum, Schmerzhaftigkeit und derbe Konsistenz ohne Verschieblichkeit. Anamnese und klinische Untersuchung sind die hauptsächlichen diagnostischen Mittel. Sonografie, CT und MRT dienen der Sicherung der Dignität und ggf. OP-Planung mit Tumorlokalisation, Abgrenzbarkeit zu Nachbarorganen, Wachstumsverhalten und Beschreibung der Tumorkapsel und der Binnenstrukturen. Kommt es zur Biopsie, muss diese interdisziplinär unter onkologischen OP-Kriterien am besten im später resezierenden Zentrum stationär erfolgen. Die benignen Weichteiltumoren sind die Domäne der ambulanten Chirurgie. Indikationen sind Zweifel an der Benignität, mechanische Komplikationen, Verdrängungsschmerz, kosmetische Aspekt sowie psychische Belastung.



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